Petrus-Krankenhaus

Lungenfibrose

Interstitielle Lungenerkrankungen: Lungenfibrose und Sarkoidose

Unter Lungenfibrose versteht man eine Vernarbung des Lungengewebes, welche dazu führt, dass das Lungenvolumen und die Dehnbarkeit der Lunge abnehmen. Dies behindert den Gasaustausch in der Lunge, so dass weniger Sauerstoff aufgenommen werden kann. Es gibt zahlreiche bekannte Ursachen für eine Lungenfibrose: zum Beispiel das Einatmen von Staub, Allergenen und Asbest, die Einnahme von Medikamenten (z. B. Amiodaron, Methotrexat, Nitrofurantoin) sowie Autoimmun- oder Rheumaerkrankungen. Bei der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) ist der Grund für die Vernarbung der Lunge unbekannt. Sie entsteht durch chronische Entzündungen und fehlgeleitete Reparaturvorgänge in der Lunge, die zu dem bindegewebigen Umbau führen. Erst seit wenigen Jahren besteht die Möglichkeit, die IPF überhaupt mit Medikamenten zu behandeln.
Unsere Abteilung ist spezialisiert auf interstitielle Lungenerkrankungen. Wir arbeiten in diesen Bereichen auch wissenschaftlich und führen Studien durch. Einmal im Monat findet ein rheumatologisch-pneumologisches Fibroseboard statt, in dem die Fälle von Pneumologen, Rheumatologen, Pathologen, Lungenchirurgen und Radiologen gemeinsam besprochen werden.
Niedergelassene Kollegen sind herzlich eingeladen, Patienten beim Fibroseboard am Wuppertaler Lungenzentrum am Petrus-Krankenhaus anzumelden.  Zur Anmeldung bitten wir um die Verwendung des Anmeldeformulars

Fibrose-Sprechstunde: dienstags zwischen 14:00 und 16:00 Uhr

Anmeldung über das Sekretariat des Wuppertaler Lungenzentrums:
Tel 0202 299-2302
Fax 0202 299-2309

 

 

 

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