Petrus-Krankenhaus

Lungenkrebs

Erstdiagnose
Bei Verdacht auf Lungenkrebs ist eine exakte Diagnose notwendig. Im ersten Schritt wird über eine Bildgebung der gut- oder bösartige Tumor sichtbar gemacht (Röntgen, Computertomographie, Ultraschall, MRT). Im zweiten Schritt ist meist eine Bronchoskopie (Spiegelung der Bronchien mit Endoskop) erforderlich. Mit der Bronchoskopie wird eine Probe von dem befallenen Bereich entnommen. Um die Zielgenauigkeit zu erhöhen, kommen Spezialaufnahmen und modernste Navigationsverfahren zum Einsatz.  Außerdem können mit einem EBUS-Gerät schonend Lymphknoten-Punktionen der Lunge durchgeführt werden. Gelegentlich wird der Tumor oder ein Rippenfellerguss auch durch die Brustwand punktiert.

Diagnose im Therapieverlauf
Einen neuen und besonderen Stellenwert nimmt heutzutage die erneute Gewinnung von Probenmaterial unter Krebstherapie ein. Dies ist besonders relevant im Rahmen einer individualisierten Krebstherapie und wird zur molekularen Diagnostik (Molekularpathologie) benötigt.

Therapie
Wenn der Tumor mit Instrumenten gut erreichbar ist, kann eine lokale Tumorkontrolle mittels Laser, Argon-Beamer oder Kältesonde (Kryo) erfolgen. Liegen die Tumore in der Luftröhre oder verlegen große Bronchien, werden Bronchialhülsen (Stents) eingebracht, um die Atemwege offen zu halten. Nach Einleitung der Krebstherapie können die Stents häufig wieder entfernt werden. Alternativ ist auch eine Bestrahlung von Innen über eine Bronchoskopie möglich.

 

 

 

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Cellitinnen
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