Petrus-Krankenhaus

Kapselendoskopie

Die Untersuchung von Magen und oberen Dünndarmanteilen sowie des Dickdarms erfolgt heute regelhaft durch die moderne Endoskopie. Wenn eine weitergehende Inspektion der tieferen Dünndarmabschnitte notwendig oder eine Dickdarmuntersuchung mittels Koloskopie nicht möglich ist, steht heutzutage die Kapselendoskopie als ergänzendes Untersuchungsverfahren zur Verfügung.

Bei der durch den israelischen Geheimdienst entwickelten Untersuchungsmethode muss, nach entsprechender Vorbereitung,  der Patient eine Kapsel in der Größe einer Tablette schlucken. In dieser Kapsel ist vorne eine Kamera installiert, die alle 4-6 Sekunden Bilder des Darmes aufzeichnet und diese drahtlos an einen Receiver weiterleitet. Dieses Bildmaterial wird anschließend von den ärztlichen Kollegen auf die entsprechende Fragestellung hin ausgewertet. Ein wesentlicher Nachteil der Kapselendoskopie liegt in der fehlenden Möglichkeit Interventionen vorzunehmen, da es sich um ein rein diagnostisches Verfahren handelt.

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St. Franziskus-Hospital
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