Petrus-Krankenhaus

Interdisziplinäre Intensivstation

Auf der interdisziplinären Intensivstation des Petrus-Krankenhauses behandeln wir Patienten, die unter akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen, schweren Infektionen oder gravierenden Störungen von lebenswichtigen Organen leiden. Weiterhin versorgen wir auf unserer Station Patienten, die nach komplexen operativen Eingriffen eine intensivmedizinische Überwachung und Behandlung benötigen. Die Intensivstation am Petrus-Krankenhaus verfügt über 24 Betten.

Die Aufgabe der Intensivtherapie liegt somit in der Aufrechterhaltung bzw. Stabilisierung der Organfunktionen. Die Patienten werden bei uns nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen in Übereinstimmung mit den aktuellen Behandlungsstandards der Fachgesellschaften behandelt. Vor Ort erfolgen Therapie und Pflege rund um die Uhr durch ein interdisziplinäres Team aus erfahrenen und besonders qualifizierten Ärzten und Mitarbeitenden aus der Pflege.
Während dieser intensivmedizinischen Behandlung am Petrus-Krankenhaus sind engmaschige, zeitweise sogar kontinuierliche Messungen von Kreislauffunktion, Sauerstoffversorgung, Nierenfunktion usw. sowie diagnostische Maßnahmen erforderlich, um die Therapie dem Krankheitsverlauf anzupassen und ein sofortiges therapeutisches Eingreifen zu ermöglichen.

Unsere Akutschmerztherapie ist durch den TÜV Rheinland zertifiziert. Falls erforderlich, erhalten Patienten eine den individuellen Bedürfnissen angepasste Schmerztherapie mit invasiven und nichtinvasiven Methoden.

In dieser schwierigen Phase ist der Kontakt der Patienten mit vertrauten Personen sehr wichtig. Daher möchten wir Angehörige ermutigen, Patienten auf der Intensivstation zu besuchen. Besuche sind auch außerhalb der vorgesehenen Zeiten nach persönlicher Abstimmung mit den zuständigen Pflegemitarbeitern möglich. Bitte beachten Sie jedoch, dass es durch therapeutische oder pflegerische Maßnahmen eventuell zu Wartezeiten kommen kann. Gerne vermitteln wir Ihnen auch den Kontakt zu katholischen oder evangelischen Seelsorgern am Hause, die rund um die Uhr erreichbar sind.


Weiterhin besteht die Möglichkeit einer Klinischen Ethikberatung.


Leistungsspektrum
• invasive und nichtinvasive Beatmungsformen, die der Grundkrankheit und dem Verlauf individuell und zeitnah angepasst werden
• Durchführung von Langzeitbeatmungen mit Entwöhnungskonzepten (Weaning)
• Aktuelle Sedierungskonzepte
• Konzept zur Delir-Prophylaxe und zum Delir-Management
• Überwachung der Herz- und Kreislauffunktion mit modernen Monitorsystemen (PiCCO, Echokardiografie transthorakal und transoesophageal, Pulmonaliskatheter)
• Nierenersatzverfahren (Hämofiltration, Hämodialyse)
• passagere Schrittmacheranlagen
• Plasmapherese
• Lungenersatzverfahren (ECMO)
• Lumbale Liquordruckmessung und Liquordrainage
• Standardisierte Behandlungskonzepte in der Therapie intensivmedizinischer Krankheitsbilder wie z.B. der Sepsis
• Durchführung von Tracheotomien (dilatative Punktionstracheotomie, konventionell)
• Individuelle, dem Krankheitsverlauf angepasste Therapiekonzepte zur enteralen wie parenteralen Ernährung in Zusammenarbeit mit den Ernährungsberaterinnen der Klinik für Innere Medizin
• Physiotherapeutische Behandlung

Diagnostische Verfahren
• Bronchoskopien
• Endoskopien
• Sonografien
• Röntgendiagnostik (konventionell/CT) und MRT durch den Kooperationspartner Radprax
• Ultraschallgestützte therapeutische und diagnostische Punktionsverfahren

Interdisziplinäre Kooperationen
• interdisziplinäre Visiten
• infektiologische Visiten Labor Dr. Wisplinghoff
• Visiten mit den zuständigen Krankenhausapothekern

 

 

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Krankenhaus St. Josef
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