Petrus-Krankenhaus

Akutgeriatrie am Petrus-Krankenhaus

Was bedeutet Akutgeriatrie?

Die Akutgeriatrie behandelt den Patienten, bei dem eine Erkrankung entweder akut neu aufgetreten ist oder bei dem sich ein bereits bekanntes chronisches Krankheitsbild akut verschlimmert hat. Hierbei wird der Patient entweder direkt stationär aufgenommen oder aus anderen Akut-Krankenhäusern zu weiterer akutmedizinischer Betreuung übernommen. Als wesentliche begleitende Stützpfeiler tritt zur akutgeriatrischen Behandlung die Vorbeugung (Prävention) und Frührehabilitation zur Vermeidung anhaltender Pflegebedürftigkeit und Behinderung hinzu.

Das besondere Augenmerk liegt dabei in der Akutgeriatrie auf typischen, im Alter gehäuft auftretender vielgestaltig erscheinender Krankheitsbilder und -komplexe. Hierzu zählen Sturz und Gangstörungen, akute und chronische Verwirrtheits-zustände, Fehl- und Mangelernährung, Schlaganfall- und seine Folgen, Inkontinenz der Blase und des Darmes, Knochen- und Gelenkerkrankungen, Multimedikation und ihre Folgen, das Parkinson-Syndrom, akute und chronische Schmerzsyndrome.

Wichtige Ziele der Behandlung sind, die Selbständigkeit des älteren Patienten wiederherzustellen, seine Lebensqualität zu verbessern und mit bleibenden Einschränkungen möglichst im gewohnten Lebensumfeld zurechtzukommen. Hier kommt der Frührehabilitation neben der medzinischen Betreuung die herausgehobene Stellung zu.

Zur Erreichung dieser Ziele hat sich in der Akutgeriatrie ein professionelles Team aus Spezialisten etabliert. Dieses Team, das von einem gezielt in der Altersmedizin ausgebildeten Arzt geleitet und geführt wird, besteht aus Krankengymnasten, Ergotherapeuten, Sprachtherapeuten (Logopäden), Medizinischen Bademeistern, Ernährungsberatern, Diätassistenten, Neuropsychologen und Sozialarbeitern.

Das multiprofessionelle Team befragt und untersucht den geriatrischen Patienten in der Aufnahmephase unter Erfassung möglichst aller seiner medizinischen, alterungsbedingten (funktionellen) und psychosozialen Defizite und erstellt daraus einen Behandlungsplan, der über die primäre Akuterkrankung hinausgeht. Hierzu werden Behandlungsziele festgelegt und in regelmäßigen Besprechungen des gesamten Behandlungsteams überprüft und angepasst.

In der ersten stationären Behandlungsphase wird zusätzlich festgestellt, ob der akutgeriatrische Patient eine zusätzliche geriatrische Rehabilitationsbehandlung (Anschlussheil-behandlung) benötigt.

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St. Marien-Hospital
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