Petrus-Krankenhaus

Spezielle ambulante Behandlungsmethoden

Folgende ambulante Behandlungsmethoden werden an der Klinik für Koloproktologie eingesetzt:

Koloskopie

Eine Koloskopie ist ein diagnostischer Eingriff, der es dem Arzt erlaubt, den gesamten Dickdarm bis zur Mündungsklappe des Dünndarmes und des Blinddarmes einzusehen. Durch eine vergrößernde Optik des Endoskopes (biegsamer Schlauch, der sich den Darmwindungen anpassen kann) sind sogar kleinste Veränderungen der Schleimhaut sowie Polypen und Tumoren sichtbar. Durch das Endoskop können Proben aus der Schleimhaut entnommen und sogar Polypen entfernt werden.

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Verödungsbehandlung der Hämorrhoiden Grad I

Ursache des Hämorrhoidalleidens ist eine alterungsbedingte Schwäche des Bindegewebes, sie kann auch anlagebedingt sein.Das unter der Schleimhaut der Hämorrhoiden gelegene Bindegewebe verliert an Elastizität, so daß sich die darin eingebetteten Blutgefäße erheblich vergrößern können. Die über ihnen in der Schleimhaut gelegenen ganz feinen und zarten Blutgefäße, aus denen meist die Blutung stammt, können sich erweitern und vergrößern. In schweren Fällen ist die Bindegewebsschwäche so ausgeprägt, daß es bei jedem Stuhlgang zu einem Vorfall dieser schlaffen Bindegewebsstrukturen mit den darin eingebetteten Hämorrhoiden kommt. In leichteren Fällen legt sich die Schleimhaut mit den vergrößerten Hämorrhoiden von innen vor den After und bewirkt eine leichte Verstopfung (mit harter 1. Stuhlportion und nachfolgend weichem Stuhl).

Die Behandlungserfolge aller Injektionsbehandlungen (Verödungen), die im übrigen völlig schmerzfrei sind, beruhen im wesentlichen auf einer Festigung des unter der Schleimhaut gelegenen Bindegewebs- gerüstes. Die Operation der Hämorrhoiden beruht ebenfalls hierauf, auch hier ruft die Vernarbung der Operationswunden eine Festigung des Bindegewebsgerüstes hervor. Nach 5-6 Behandlungen, im Abstand von jeweils einigen Tagen, sind die meisten entzündlichen Erscheinungen abgeklungen. Die vergrößerten Haemorrhoiden sind zu normaler Größe geschrumpft. Die Symptome, wie Blutungen, Brennen, Stechen und Juckreiz , teilweise auch der Vorfall sind dann verschwunden.

Selbstverständlich kann es auch hiernach zu einem erneuten Auftreten von Hämorrhoidalbeschwerden kommen, da jeder Patient verschieden feste Narben bildet und man ihm mit keiner Methode, auch der Operation nicht, die Neigung zur Binde- gewebesschwäche nehmen kann. Man kann dieses jedoch verhindern, indem man in mehrjährigen Abständen die wieder weich werdenden Stellen durch eine Injektion erneut verödet, bevor erst Beschwerden auftreten können.

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Barronligaturen bei Hämorrhoiden Grad II

Ursache des Hämorrhoidalleidens ist eine alterungsbedingte Schwäche des Bindegewebes, sie kann auch anlagebedingt sein. Das unter der Schleimhaut der Hämorrhoiden gelegene Bindegewebe verliert an Elastizität, so daß sich die darin eingebetteten Blutgefäße erheblich vergrößern können. Die über ihnen in der Schleimhaut gelegenen ganz feinen und zarten Blutgefäße, aus denen meist die Blutung stammt,können sich erweitern und vergrößern. In schweren Fällen ist die Bindegewebsschwäche so ausgeprägt, daß es bei jedem Stuhlgang zu einem Vorfall dieser schlaffen Bindegewebs- strukturen mit den darin eingebetteten Hämorrhoiden kommt. In leichteren Fällen legt sich die Schleimhaut mit den vergrößerten Haemorrhoiden von innen vor den After und bewirkt eine leichte Verstopfung (mit harter 1. Stuhlportion und nachfolgend weichem Stuhl).

Die Behandlungserfolge der Gummibandligatur, die im übrigen bei korrekter Anwendung völlig schmerzfrei ist, beruht im wesentlichen auf einer Abschnürung der vergrößerten und vorfallenden Hämorrhoide sowie einer Festigung des unter der Schleimhaut gelegenen Bindegewebsgerüstes durch die nachfolgende Narbenbildung. Der Knoten wird von seiner Blutgefäßernährung getrennt, so daß er wie eine Warze abfällt. Nach ca. 3 Behandlungen, im Abstand von jeweils 1Woche, sind die meisten entzündlichen Erscheinungen abgeklungen.

Selbstverständlich kann es bei der Abschnürung zu einer leichten Blutung kommen, die jedoch nicht behandelt werden muß. Eine stärkere Blutung, die recht selten ist, muß jedoch chirurgisch versorgt werden. Sie müßten sich unverzüglich, auch nachts oder am Wochenende, melden. Die Symptome, wie Blutungen, Brennen, Stechen und Juckreiz sowie die vorfallenden Hämorrhoiden sind nach der Behandlung verschwunden. Selbstverständlich kann es auch hiernach zu einem erneuten Auftreten von Hämorrhoidalbeschwerden kommen, da jeder Patient verschieden feste Narben bildet und man ihm mit keiner Methode, auch der Operation nicht, die Neigung zur Bindegewebesschwäche nehmen kann. Man kann dieses jedoch verhindern, indem man in mehrjährigen Abständen die wieder weich werdenden Stellen durch Injektionen verödet, bevor erst Beschwerden auftreten können, die Gummiligatur ist dann meistens nicht mehr erforderlich.

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