Petrus-Krankenhaus

Klinik für Geriatrie

Was ist Geriatrie?

Die Geriatrie (von griech.  γέρων „alt“ und íατορíα „Heilkunde“), auch Alters- oder Altenmedizin bzw. -heilkunde, ist die Lehre von den Krankheiten des alternden Menschen. Dies betrifft vor allem Probleme aus den Bereichen der Inneren Medizin, der Ortho-pädie, der Nervenheilkunde und Psychiatrie (Gerontopsychiatrie). Sie befasst sich mit den Alterungsprozessen der Menschen im höheren und höchsten Lebensalter. Gerade diese Personen sind in besonderem Maße durch Störungen der körperlichen und seelischen Befindlichkeit bedroht.

Die Altersmedizin betrachtet den Menschen aber nicht nur organbezogen, sondern vor allem ganzheitlich unter Einbeziehung seiner Umgebung und der sie beeinflussenden Umfeldfaktoren.

Die Forschung, die sich mit Alterungsvorgängen in all ihren Aspekten befasst, darunter psychologische, soziale, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche, wird Gerontologie genannt.

Das Wort Geriatrie wurde in der Moderne von Ignatz Leo Nascher verwendet, einem in Wien geborenen Arzt, der 1914 sein Lehrbuch Geriatrics: The diseases of old age and their treatment veröffentlichte.

Die herausgehobene Besonderheit des älteren Menschen, im Laufe seines Lebens nicht nur von einer stetig wachsenden Zahl an Erkrankungen bedroht zu sein, sondern auch gleichzeitig aufgrund mehrerer Erkrankungen behandelt zu werden - dies nennen wir Multimorbidität - , erfordert eine gezielte fachübergreifende Diagnostik und Therapie.

Verantwortliche Ärztin

Chefärztin

Prof. Dr. Annette Welz-Barth

Tel 0202 299-2403

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