Petrus-Krankenhaus

Interessantes rund um den Schlaf

Der Mensch verbringt etwa ein Drittel seines Lebens im Schlaf. Es ist klar, dass dem Schlaf damit eine große Bedeutung für das Wohlbefinden und die Gesundheit zukommt.

Der gesunde Schlaf

Schlafzeiten zwischen 5 und 9 Stunden sind normal. Der gesunde Schlaf verläuft in Zyklen, die aus Tiefschlaf und Traumschlaf - dem sogenannten REM-Schlaf (REM = Rapid Eye Movement, gekennzeichnet durch schnelle Augenbewegungen) - bestehen. Der Tiefschlaf dient der körperlichen Erholung, im Traumschlaf erholt sich der Geist. Zu Beginn der Nacht sind die Tiefschlafphasen länger, gegen Ende der Nacht nimmt dagegen die Dauer die Traumschlafphasen zu.


Der gestörte Schlaf

Schlafstörungen können mannigfaltige Ursachen haben. Neben Ein- und Durchschlafstörungen sind es vor allem die schlafbezogenen Atmungsstörungen, die eine schwergradige Beeinträchtigung der Schlafqualität verursachen können. Unregelmäßiges Schnarchen und Atemaussetzer während des Schlafes sind Alarmsignale, die Hinweise auf ein Schlafapnoe-Syndrom geben. Hat Ihr Partner solche Symptome bei Ihnen beobachtet? Bleibt die Erkrankung unbehandelt, so erhöht dies deutlich das Risiko für Schlaganfälle, Herzinfarkte, Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen. Holen Sie auf jeden Fall ärztlichen Rat ein!

Bei Menschen, die vor allem unter Schlaflosigkeit leiden, kommt man mit Hilfe der „fünf P“-Regel den Ursachen auf die Spur.

Die „fünf P“ des gestörten Schlafes
 
Physik:
z.B. zu kalte oder zu warme Luft, laute Umgebungsgeräusche, zu helles Licht

Physiologie:
z.B. chronische Erkrankungen, Schmerzen, Juckreiz, Jet-Lag, unruhige Beine, Schichtarbeit

Psyche:
z.B. Trauer, Sorge, Partnerschaftskonflikte

Psychiatrie:
z.B. Depressionen, manische Störungen, Demenz, Angsterkrankungen

Pharmaka:
z.B. Kaffee, Tee, Cola, Hochdruckmittel, Kortison, Appetitzügler

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