Petrus-Krankenhaus

PTCD

Bei der PTCD (Perkutane transhepatische Cholangiopancreaticographie und Drainage) handelt sich um eine äußere Ableitung der Galleflüssigkeit, wenn eine endoskopische oder operative Drainage der Gallenwege nicht möglich ist.

Zunächst wird unter sonographischer Kontrolle durch die Haut ein Gallengang in der Leber direkt punktiert und über einen Führungsdraht ein dünner Kunststoffschlauch in das Gallengangsystem oder, wenn technisch möglich, weiter über die Mündungsöffnung (Papille)  in den Dünndarm eingebracht.

Hierüber kann die Galle entweder wieder korrekt in den Dünndarm abfließen oder nach außen abgeleitet werden und staut sich somit nicht mehr in das Blut zurück.

Klassische Indikationen für dieses Verfahren sind Gallenwegsverschlüsse, z.B. nach Magen Operationen oder durch Tumorinfiltrationen der Gallenwege oder des Dünndarmes.

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Seniorenhaus St. Adelheidis-Stift