Petrus-Krankenhaus

Radiofrequenzablation

Die Radiofrequenzablation stellt ein modernes, minimal-invasives Verfahren zur lokalen Behandlung von Tumoren dar. Hierbei wird unter Sedierung und lokalen Betäubung eine dünne Sonde (3 mm) innerhalb des Tumores platziert und das Tumorgewebe mittels hochfrequentem Wechselstrom erhitzt und somit zerstört. Die Platzierung der Sonde erfolgt üblicherweise unter sonographischer Kontrolle, kann im Falle von schlecht einsehbaren oder erreichbaren Regionen jedoch auch mit Hilfe der Computertomographie durchgeführt werden.

Große Erfahrung im Petrus-Krankenhaus besteht in der lokalen Tumorablation von Lebertumoren, kann jedoch z.B. auch zur Therapie von Nierentumoren genutzt werden. Bei Lebertumoren ist die Durchführung einer Radiofrequenzablation insbesondere bei singulären Herden bis maximal 5cm geeignet.  Prinzipiell ist die Ätiologie, d.h. die Herkunft des Tumores nicht von Relevanz. So können neben lebereigenen Tumoren („HCC“) auch Metastasen von z.B. Dickdarm, Brust, Bauchspeicheldrüse, Lunge oder endokrin-aktiven Tumoren sinnvoll behandelt werden.

Die Therapie stellt ein sicheres und etabliertes Verfahren dar. In der Regel ist ein Krankenhausaufenthalt von drei bis maximal fünf Tagen notwendig.

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Seniorenhaus St. Angela