Petrus-Krankenhaus

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Alle Krankheitsbilder unter E:

Eierstockkrebs
Eierstockkrebs

Der Eierstockkrebs („Ovarialkarzinom“) ist ein bösartiger Tumor des Eierstocks. Die Ursachen sind weitgehend unklar – gehäuftes Auftreten innerhalb einer Familie weist jedoch auf eine genetische Vorbelastung hin. Auch hormonelle Faktoren scheinen eine Rolle zu spielen: Das „Ovarialkarzinom“ ist häufiger bei Frauen, die nie schwanger waren und keine Anti-Baby-Pille genommen haben.

Der Eierstockkrebs wird oft erst spät entdeckt, weil er am Anfang kaum Beschwerden macht. Äußert der Frauenarzt einen Verdacht, sollte diesem durch Ultraschall, Computertomographie oder Magnetresonanztomographie nachgegangen werden. Die Behandlung besteht in der Regel in einer Operation mit begleitender Chemo- und/oder Strahlentherapie.

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Epilepsie
Epilepsie

Epilepsie (Krampfleiden, Fallsucht) ist eine Erkrankung, die auf einer Störung der Nervenzellen im Gehirn beruht. Es kommt zu abrupt auftretenden elektrischen Entladungen von Gehirnzellen, die klinisch als ein epileptischer Anfall mit Krämpfen, Bewusstseinsstörungen und vegetativen Reaktionen in Erscheinung treten.

Die Epilepsie ist häufig. Man geht davon aus, dass ungefähr 5% aller Menschen einmal in ihrem Leben einen epileptischen Anfall erleiden. Unterschieden wird zwischen „fokalen“ Anfällen, die nur bestimmte Bereiche des Gehirns betreffen und „generalisierten“ Anfällen, die sich über die gesamte Hirnrinde erstrecken. Der genaue Ablauf eines epileptischen Anfalls ist von Fall zu Fall verschieden.

Epileptische Anfälle können unterschiedliche Ursachen haben, weswegen unbedingt eine intensive neurologische Diagnostik erfolgen sollte, wenn zum ersten Mal ein epileptischer Anfall auftritt. Einzige Ausnahme sind die Fieberkämpfe im Kleinkindalter. Hier reicht in der Regel eine konsequente Fiebersenkung bei Infekten aus. In allen anderen Fällen ist zu klären, ob es sich um eine primäre Epilepsie handelt, die genetische Ursachen hat, oder um sekundäre Krämpfe, die durch andere Erkrankungen des Gehirns (Entzündungen, Tumorerkrankungen) ausgelöst werden können.

Finden sich keine beseitigbaren Ursachen, wird die Epilepsie bei häufig auftretenden Krampfanfällen mit Medikamenten („Antiepileptika“) behandelt. Dadurch gelingt es bei einem Großteil der Patienten, Anfälle weitgehend zu vermeiden.

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