Petrus-Krankenhaus

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Wirbelbruch
Wirbelbruch

Bei einem Wirbelbruch wird ein Wirbel durch äußere Krafteinwirkung verletzt. In der Regel handelt es sich um eine Fraktur des Wirbelkörpers. Auch starke Stauchungen und Verdrehungen gehören zum Krankheitsbild des Wirbelbruchs. Hauptursache für Wirbelbrüche ist die Osteoporose. Weitere Ursachen können Unfälle im Straßenverkehr, bei Extremsportarten oder Stürze sein, bei denen die Wirbelkörper in Mitleidenschaft gezogen werden.

Symptomatisch für Wirbelkörperbrüche sind starke Schmerzen in den betroffenen Bereichen der Wirbelsäule bis hin zu Bewegungseinschränkungen und Blutergüssen oder Prellungen. In jedem Fall bietet eine Röntgenaufnahme oder Computertomographie Aufschluss über den Grad der Verletzung.

Die Gefahr bei akuten Wirbelkörperfrakturen besteht darin, dass das Rückenmark verletzt wird, was zu Lähmungserscheinungen, im Extremfall zu einer Querschnittlähmung führen kann. Deswegen sollte der Betroffene bei Verdacht auf eine Verletzung der Wirbelsäule ruhig gelagert werden, um weitere Verdrehungen oder das Einklemmen von Nerven zu verhindern.

Die Behandlung der Wirbelkörperfraktur ist meist konservativ. Dabei wird der betroffene Teil der Wirbelsäule stabilisiert und sollte über einen längeren Zeitraum ruhig gehalten werden. Schmerzen werden mit schmerzstillenden Medikamenten behandelt. Danach wird zur Rehabilitation auch Krankengymnastik und Bewegungstherapie empfohlen. In schwereren Fällen – gerade bei erhöhter Instabilität oder Verletzungen des Rückenmarks – ist eine Operation unumgänglich. Das ist aber selten.

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