Ihr Haus- oder Facharzt nimmt die Überweisung ins ZAG vor.
Mit unserem Sekretariat, besetzt durch Luzia Hösterey, vereinbaren Sie dann selbst oder Ihr Arzt einen Termin zum Vorgespräch bzw. zur Voruntersuchung.
Bitte bringen Sie zu diesem Termin alle bereits vorhandenen
Untersuchungsergebnisse und Befunde mit, und melden Sie sich
zunächst in unserem ZAG-Sekretariat bei Luzia Hösterey
(1. Etage, aus dem Aufzug bzw. dem
Treppenhaus kommend nach rechts wenden).
Für Ihren Aufenthalt im ZAG müssen Sie nur wenige Dinge
berücksichtigen:
Am Operationstag melden Sie sich zunächst bei den Schwestern des ZAG (1.Etage, aus dem Aufzug bzw. dem Treppenhaus kommend nach links wenden). Schwester Hildegard, Schwester Martina und Schwester Regina betreuen Sie während Ihres Aufenthaltes und beantworten Ihnen gerne Ihre Fragen.
Unmittelbar nach der Operation wachen Sie auf und werden in Ihr Zimmer begleitet. Dort erhalten Sie vom Team des ZAG Getränke und Gebäck. Da Sie seit dem frühen Morgen nüchtern sind, werden Sie möglicherweise größeren Hunger haben. Bringen Sie sich deshalb für alle Fälle eine leichtere Mahlzeit (z.B. ein Brötchen) von zuhause mit.
Die Unterbringung erfolgt in Ein- oder Zweibettzimmern. Selbstverständlich sind alle Zimmer an eine zentrale Überwachung angeschlossen, so dass Sie, wenn nötig, jederzeit eine unserer Schwestern rufen können.
Bitte denken Sie daran, Wertgegenstände zuhause zu lassen.
Da die Ärzte erst nach Beendigung des OP-Programmes mit Ihnen den Verlauf bzw. das Ergebnis Ihrer Operation besprechen können, fällt der Entlassungstermin meist in den Zeitraum zwischen 15 und 17 Uhr.
Wie lange eine Operation dauert kann leider nur selten relativ genau vorher gesagt werden. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass sich Ihre Operation trotz sorgfältiger Planung durchaus auch einmal deutlich verschieben kann.
Bitte verlassen Sie das ZAG nicht, bevor sowohl Ihr Operateur als auch Ihre Narkoseärztin mit Ihnen gesprochen und Sie den Brief für Ihren einweisenden Arzt erhalten haben. Sie sollten in keinem Fall selbst Auto fahren, und es ist unbedingt erforderlich, dass Sie innerhalb der folgenden 24 Stunden nicht auf sich allein gestellt sind.
Sie erhalten von uns die Telefonnummer eines Arztes der Klinik, der bei Rückfragen und im Notfall jederzeit für Sie erreichbar ist.
Wie verhalte ich mich nach der Operation?
Nach der Entlassung sollten Sie den restlichen Tag überwiegend liegend verbringen. Zur Stabilisierung des Kreislaufs und zur Vorbeugung einer Thrombose ist es jedoch wichtig, dass Sie zwischendurch immer wieder aufstehen, kleinere Strecken laufen und viel trinken.
Viele Patientinnen können am darauffolgenden Tag bereits wieder ein weitgehend "normales" Leben führen. Das muss jedoch nicht in jedem Fall so sein! Vermeiden Sie in den nächsten Tagen anstrengende Tätigkeiten, legen Sie längere Ruhepausen ein und respektieren Sie, wenn Ihr Körper Ihnen signalisiert, dass er noch Erholung und Schonung braucht.
Wann sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt halten?
Sie können relativ bedenkenlos in den ersten Tagen nach der Operation die üblichen Schmerzmittel (Paracetamol, Aspirin etc.) in den vorgegebenen Dosierungen einsetzen.
Wenn jedoch keine Besserung eintritt, oder wenn nach der Operation Fieber über 38°C auftritt, ist es notwendig, dass Sie sich umgehend bei Ihrem einweisendem Arzt vorstellen.
Sie können sich von unserem, Krankenhaus eine Bescheinigung ausstellen lassen, dass Sie in dem entsprechenden Zeitraum ambulant oder stationär behandelt wurden. Die Ausstellung der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung für die Zeit nach der Entlassung erfolgt üblicherweise durch den Arzt, der Sie ans ZAG überwiesen hat.
Bei Problemen wenden Sie sich bitte an unser Sekretariat (0202/ 299-2444).
Operationen gänzlich ohne Beschwerden durchzuführen ist, trotz Einsatz modernster Technik und Medikamente, leider auch heutzutage noch nicht möglich. Schmerzen nach der Operation sind also nicht unbedingt etwas Ungewöhnliches, auch wenn sie als unangenehm empfunden werden. Durch das "Aufblasen" können nach einer Bauchspiegelung z.B. für einige Tage Schmerzen wie bei einem starken Muskelkater, Beschwerden bei der Atmung oder Schulterschmerzen auftreten.
Nach Bauchspiegelungen, besonders aber nach Spiegelungen der Gebärmutter (Ausschabung) kann es zu periodenstarke Blutungen kommen, welche gelegentlich über Tage andauern.
Auch wenn nach der Operation üblicherweise keine größeren Probleme auftreten, kann es in Ausnahmefällen erforderlich sein, dass Sie nachts einen ärztlichen Rat oder eine Untersuchung benötigen.
Bitte wenden Sie sich in diesen Fällen an den diensthabenden Arzt der folgenden Kliniken:
Petrus - Krankenhaus, Wuppertal
Carnaper Straße 48
Chirurgische Klinik
Chefarzt Dr. K. Damanakis
Telefon: 0202 299- 0
oder
Klinik Vogelsangstraße, Wuppertal
Vogelsangstraße 106
Frauenklinik
Chefarzt: Dr. J. Falbrede
Telefon: 0202 299-3810
oder
Bethesda-Krankenhaus, Wuppertal
Hainstraße 35
Frauenklinik
Chefarzt: Prof. Dr. J. Hucke
Telefon: 0202 290-0
Nehmen Sie zu dieser Untersuchung unbedingt den Arztbrief mit, den Sie bei der Entlassung aus dem ZAG erhalten haben.
Uns ist sehr daran gelegen, dass Sie selbst oder die behandelnden Ärzte das ZAG so schnell wie möglich benachrichtigen, damit wir uns sofort mit Ihnen bzw. den Kollegen in Verbindung setzen können.