Petrus-Krankenhaus

Der Weg des Patienten

Entweder hat Ihr behandelnder Orthopäde bereits eine OP-Indikation gestellt und Sie kommen direkt zu uns in das Petrus-Krankenhaus oder die OP-Indikation wurde in der Orthopädischen Gemeinschaftspraxis Alter Markt in Wuppertal gestellt.

Sobald die OP-Indikation durch die Ärzte bestätigt wurde, wird jeder Patient ausführlich über den geplanten Eingriff informiert. Jeder Patient erhält eine umfassende Infomappe mit allen wichtigen Informationen zu seiner bevorstehenden Operation.
Bereits zu diesem Zeitpunkt planen wir gemeinsam mit Ihnen den gesamten geplanten operativen Eingriff: Von der prästationären Vorstellung beim Narkosearzt, über das ausführliche Aufklärungsgespräch, den OP-Termin bis hin zur ggf. notwendigen Nachbehandlung.
Wir teilen Ihnen bereits zu diesem Zeitpunkt mit, wer Sie operieren wird und geben Ihnen Telefonnummern der wichtigsten Ansprechpartner für Ihre Operation und für den Notfall sowie umfassende Informationen zum Aufenthalt im Krankenhaus, zum Ablauf am OP-Tag, zur Schmerztherapie nach dem operativen Eingriff, zur Mobilisation, Entlassung und Nachsorge mit nach Hause. Auch Ihr behandelnder Haus- und Facharzt wird bereits zu diesem Zeitpunkt über den geplanten Eingriff informiert und gebeten, bereits vorliegende Vorbefunde und/oder für die geplante Operation bspw. notwendige Laboruntersuchungen durchzuführen.

Je nach geplantem Eingriff stellen Sie sich dann beim Narkosearzt oder –ärztin unserer Anästhesieabteilung vor, um die Operationsfähigkeit festzustellen und das für Sie am besten geeignete Anästhesieverfahren mit Ihnen gemeinsam festzulegen.

Zu Ihrer Vorstellung in der chirurgisch-orthopädischen Ambulanz bringen Sie bitte Ihren Aufklärungsbogen (siehe Infomappe) mit. Jetzt werden Sie abschließend und umfassend über die anstehende Operation aufgeklärt und bestätigen dies mit Ihrer Unterschrift.

Am Vorabend des Aufnahmetages rufen Sie in der Zeit zwischen 17 bis 17.30 Uhr in der Aufnahme des Petrus-Krankenhauses an. Die Aufnahme erreichen Sie unter der Telefonnr. 0202 299-0. Um Ihnen möglichst Wartezeiten zu ersparen, erfahren Sie hier aktuell, zu welcher konkreten Uhrzeit Sie am Aufnahmetag im Krankenhaus erscheinen sollen.

Am Aufnahmetag nimmt Sie unser freundliches und kompetentes Pflegepersonal der Station in Empfang und bereitet Sie für die Operation vor. Dann wird entweder noch am gleichen Tag oder am darauf folgenden Tag die Operation durchgeführt.

Nach einer Operation hat man Schmerzen. Wir werden Ihnen diese Schmerzen weitmöglichst nehmen. Dazu setzen wir eine Kombination aus örtlicher Betäubung und Schmerzmedikamenten ein. Bitte melden Sie sich rechtzeitig, d.h. bevor die Schmerzen stark werden, bei unserem Pflegepersonal. Wir sind jederzeit für Sie da, um Ihnen mit Schmerzmedikamenten Linderung zu verschaffen.

Je nachdem welcher Eingriff durchgeführt wurde, sind Sie nach der Operation auf mobilisierende Maßnahmen angewiesen. Die Pflegekräfte und die Physiotherapeuten des Regionalen Therapiezentrums werden Sie bei der Mobilisation aktiv unterstützen.

Die Entlassung aus der stationären Behandlung erfolgt erst, wenn sichergestellt ist, dass mit keinen weiteren Komplikationen zu rechnen ist und die weitere ambulante Nachbetreuung gewährleistet ist. Jeder Patient erhält zum Zeitpunkt der Entlassung einen Arztbrief für den weiterbehandelnden Haus- oder Facharzt. Oberstes Ziel ist es, den Erfolg der operativen Maßnahme zu sichern.

Je nach der Art der Operation ist entweder eine stationäre Rehabilitation oder aber ambulant von Zuhause aus eine Rehabilitation bei einer ortsansässigen Rehabilitationseinrichtung notwendig.
Die Entscheidung, welche Rehabilitationsmaßnahme genehmigt wird, liegt bei Ihrem Versicherer. Die Koordination und Einleitung der Antragsstellung erfolgt durch den Sozialdienst des Krankenhauses in den ersten Tagen Ihres Krankenhausaufenthaltes.

Nach der Operation müssen Sie gegebenenfalls für einige Wochen Heparin-Spritzen als Thromboseprophylaxe bekommen. Bitte achten Sie darauf, dass diese jeden Tag fortgeführt werden müssen, auch nach Entlassung aus dem stationären Aufenthalt. Sollten Sie also einige Tage vor der anschließenden Rehabilitationsmaßnahme zu Hause sein, müssen Sie sich ein entsprechendes Rezept bei Ihrem Arzt abholen.

Seniorenhaus St. Angela