Bei Blutungsstörungen muss man zwischen Blutungen vor den Wechseljahren und Blutungen nach diesen unterscheiden. Zu starke oder zu häufige Periodenblutungen können unterschiedliche Ursachen haben:
Wenn hormonelle Störungen zu Grunde liegen, so kann in vielen Fällen durch Gabe unterschiedlicher Medikamenten wieder eine Normalisierung erreicht werden. Auch die Einlage einer hormonbeschichteten Spirale kann in vielen dieser Fälle zu einer Verbesserung der Beschwerden führen.
In jedem Falle sollte durch eine Ultraschalluntersuchung abgeklärt werden, ob eventuell organische Ursachen (Polypen, Myome) die Ursache der Blutungsstörungen sein könnten. Da in diesen Fällen Medikamente nur unzureichend helfen, sollte eine Gebärmutterspiegelung (siehe Punkt Gebärmutterspiegelung-Hysteroskopie) mit Ausschabung der Gebärmutter und gezielter Entfernung vorhandener Befunde (Myome, Polypen)durchgeführt werden.
Treten nach den Wechseljahren erneut Blutungen auf, so müssen diese in jedem Fall abgeklärt werden, da es sich hier um einen ersten Hinweis auf das Vorliegen einer bösartige Erkrankung der Gebärmutter handeln könnte.