Petrus-Krankenhaus

Eileiterentzündungen

Unter bestimmten Bedingungen können Bakterien über die Scheide und die Gebärmutter aufsteigend eine Infektion der Eileiter (Salpingitis), in selteneren Fällen auch der Eierstöcke hervorrufen.

Eine Eileiterentzündung äußert sich meist durch Schmerzen im Unterbauch, nicht selten in Kombination mit Fieber. Die Entzündung verläuft meist beidseitig. Es ist sehr wichtig, dass bei Verdacht auf eine Eileiterentzündung frühzeitig eine gynäkologische Untersuchung erfolgt, da die schnelle Gabe eines Antibiotikums in den meisten Fällen bleibende Schäden am Eileiter verhindern kann. Manchmal muß zur genauen Abklärung des Ausmaßes der Entzündung eine Bauchspiegelung erfolgen. Wird die Eileiterentzündung nicht ausreichend behandelt oder verläuft diese chronisch, kann dies zu einem vollständigen Verschluss beider Eileiter führen (siehe auch "Ungewollte Kinderlosigkeit").

Seniorenhaus St. Maria