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Die Geschichte des Petrus-Krankenhaus in Wuppertal-Barmen
Historie
Die gezielte Versorgung von Armen, Kranken und Bedürftigen in Barmen beginnt mit den Ordenschwestern vom Hl. Karl Borromäus.
Sie waren 1856 von der Kirchengemeinde St. Antonius gerufen worden und begannen ihre Arbeit am Marienhospital, einem Gebäude auf dem Gelände des heutigen Petrus-Krankenhauses.
Da die Aufgaben wuchsen und der Raum damit zu eng wurde, errichtete die Kirchengemeinde das Petrus-Krankenhaus, das 1901 eingeweiht werden konnte.
Es wurde stetig erweitert, musste nach Kriegszerstörungen in Teilen neu errichtet werden und ist heute der Standort, an dem der Klinikverbund St. Antonius und St. Josef seine akutmedizinischen Angebote konzentriert.
Das Petrus-Krankenhaus wird heute von drei Faktoren geprägt: Seiner gewachsenen Historie, zu der untrennbar die bis zum Jahr 2015 hier ansässigen Schwestern vom Hl. Karl Borromäus gehörten. Seiner ausdrücklichen Pflegeorientierung, die sich im Weiterbildungsstand der Fachkräfte und dem Engagement Ehrenamtlicher Helfer („Gelbe Damen“) widerspiegelt. Und: Einer medizinischen Schwerpunktbildung, die die klare Profilierung des Hauses aufmacht und dem Patienten eine umfassende, disziplinübergreifende Versorgung unter einem Dach offeriert.
Ende Dezember 2022 erfolgte der Zusammenschluss zwischen der Stiftung der Cellitinnen e. V., Köln-Südstadt und der „Stiftung der Cellitinnen zur hl. Maria“, Köln-Longerich.
Der Name des neuen Trägerverbundes lautet „Stiftung der Cellitinnen“. Unter diesem neuen Dach befinden sich über 90 Einrichtungen der Kranken- und Altenpflege, Psychiatrie und Behindertenhilfe sowie div. Dienstleister mit insg. rd. 13.800 Mitarbeitenden. Mit dem Zusammenschluss ändern sich in 2023 die Hausnamen: aus Krankenhaus St. Petrus wird Cellitinnen-Krankenhaus St. Petrus.

