Kardiologie und Rhythmologie
- Leistungen
- Blutdruckmessung
- Kardio-CT
- Kardio-MRT
- Interventioneller Verschluss von Vorhofseptumdefekten
- Interventionelle Kardiologie
- Herzschrittmacher-, ICD- und CRT-Implantation
- Elektrophysiologie / Rhythmologie
- Herzinsuffizienz
- Interventioneller Vorhoff-Verschluss
- Strukturelle Herzerkrankungen
- Team
- Sprechstunden
- Veranstaltungen
- Weiterbildungsermächtigungen
- Mediathek
Herzrhythmusstörungen auf der Spur
Implantation von Herzschrittmachern, ICD und CRT
Das gesunde Herz schlägt mit einer regelmäßigen Frequenz zwischen 60-80 Schlägen pro Minute. Die Frequenz wird durch das Reizleitungssystem des Herzens gesteuert und führt zu einer rhythmischen Kontraktion der Herzvorhöhe und Herzkammern. Die Frequenz des Pulses kann sich an die jeweilige Belastung des Menschen anpassen.
Es kann zu Störungen dieses Reizleitungssystems und damit zur Störung des Herzrhythmus kommen, welche eine Herzschrittmacher- oder Defibrillator-Implantation zur Folge haben können.
In der Klinik für Kardiologie und Rhythmologie am Petrus Krankenhaus implantieren wir, in enger Kooperation mit unseren erfahrenen Kollegen Dr. Roland Bugenhagen und Dr. Dejan Mijic, alle Herzschrittmachertypen, sowie spezielle Defibrillatoren (ICD) und Resynchronisations-Systeme (CRT) bei Patienten mit Herzschwäche.
Wir unterscheiden:
- den "klassischen" Herzschrittmacher, welcher bei einer zu niedrigen Herzfrequenz implantiert werden muss
- den ICD zur Prävention von bedrohlichen Herzrhythmusstörungen und
- die Resynchronisations-Systeme (CRT), welche das gleichmäßige Schlagen der einzelnen Herzkammern synchronisiert und oft bei Herzschwäche notwendig ist
- das Left Bundle Branch Pacing (LBB Pacing) ist eine moderne Methode der Herzschrittmachertherapie, bei der die Sonde tief in die Kammerscheidewand eingeschraubt wird, um das körpereigene Reizleitsystem (den linken Tawara-Schenkel) direkt zu stimulieren
Eine Besonderheit stellen der kabellose Schrittmacher und der subkutane ICD dar, die jeweils minimalinvasiv eingesetzt werden können.
Die Aggregate werden in der Regel im Brustbereich unterhalb des Schlüsselbeines eingesetzt. Der kleine Eingriff erfolgt unter lokaler Betäubung und mit leichter Sedierung.