Diabetes- und Gefäßzentrum
Integrierte Versorgung für Patienten mit Diabetes
Im Cellitinnen-Krankenhaus St. Petrus bieten wir umfassende diabetologische Versorgung mit Schwerpunkt auf dem Diabetischen Fußsyndrom. Unser Ziel ist es, Menschen mit Diabetes mellitus optimal zu versorgen, für ein Leben mit möglichst wenig Einschränkungen.
Departmentleiter
Dr. medic Razvan-Gabriel Popescu
| Tel | 0202 299-2536 |
Gemeinsam für Ihre Gesundheit. Individuell. Interdisziplinär. Kompetent.
Diabetes- und Gefäßzentrum: Wir erhalten Ihre Mobilität.
Wir erhalten Ihre Mobilität
Diabetes betrifft weit mehr als den Blutzucker. Die Erkrankung kann Nerven und Blutgefäße schädigen und insbesondere an den Füßen schwerwiegende Folgen haben. Eine der bedeutendsten Komplikationen ist das Diabetische Fußsyndrom. Chronische Wunden, Infektionen und Durchblutungsstörungen können im schlimmsten Fall eine Amputation erforderlich machen.
Unser Ziel ist es, genau das möglichst zu verhindern.
Im Diabetes- und Gefäßzentrum des Cellitinnen-Krankenhauses St. Petrus verbinden wir deshalb die Expertise verschiedener Fachdisziplinen mit einer eng verzahnten ambulanten und stationären Versorgung. Diabetologie, Gefäßchirurgie, interventionelle Radiologie, Wundmedizin, Infektiologie, Fußchirurgie, Podologie und Orthopädieschuhtechnik arbeiten gemeinsam an einem Ziel: Wunden zur Heilung zu bringen, Füße zu erhalten und die Mobilität und Lebensqualität unserer Patienten nachhaltig zu sichern.
Diabetisches Fußsyndrom: früh handeln, Amputationen vermeiden
Diabetesbedingte Nervenschädigungen können dazu führen, dass Verletzungen und Druckstellen nicht rechtzeitig wahrgenommen werden. Umso wichtiger ist es, Veränderungen an den Füßen frühzeitig zu erkennen und behandeln zu lassen.
Nach Daten des Robert Koch-Instituts wurden 2023 in Deutschland 8.048 diabetesbedingte Major-Amputationen oberhalb des Sprunggelenks dokumentiert. Zwischen 2020 und 2023 ist die altersstandardisierte Gesamtrate dieser Amputationen wieder gestiegen. Diese Zahl zeigt, wie wichtig eine frühzeitige, spezialisierte und gut koordinierte Versorgung ist.
Unser Anspruch ist deshalb klar: Wir möchten schwerwiegende Krankheitsverläufe möglichst verhindern, Gliedmaßen erhalten und unseren Patienten Mobilität, Selbständigkeit und Lebensqualität bewahren.
Viele Spezialisten. Ein gemeinsamer Behandlungsweg.
Das Diabetische Fußsyndrom ist kein isoliertes Wundproblem. Für eine erfolgreiche Behandlung müssen unterschiedliche medizinische Disziplinen eng zusammenarbeiten.
Je nach Krankheitsbild beziehen wir unter anderem Spezialisten aus folgenden Bereichen ein:
- Diabetologie
- Gefäßchirurgie
- interventionelle Radiologie
- spezialisierte Wundmedizin
- Infektiologie
- Fußchirurgie und Orthopädie
- Podologie
- Orthopädieschuhtechnik
- weitere unterstützende Fachbereiche
Entscheidend ist dabei nicht nur die Expertise der einzelnen Disziplinen, sondern ihre enge Abstimmung entlang des gesamten Behandlungsweges.
Ambulant und stationär eng verzahnt
Gemeinsam mit der Diabetes-Fußambulanz Haan haben wir einen sektorenübergreifenden Versorgungspfad geschaffen.
Patienten mit Diabetischem Fußsyndrom können in Haan spezialisiert ambulant behandelt werden. Auch komplexere Wunden können dort ambulant versorgt werden, sofern dies medizinisch möglich ist.
Ist eine weiterführende Diagnostik, eine Gefäßintervention oder eine Operation erforderlich, steht im Cellitinnen-Krankenhaus St. Petrus die spezialisierte stationäre Versorgung zur Verfügung. Dabei werden die Patienten von einem fachlich eng verbundenen Team betreut. Nach dem Krankenhausaufenthalt kann die ambulante Behandlung wiederum abgestimmt fortgesetzt werden.
So entsteht ein kontinuierlicher Behandlungsweg ohne unnötige Brüche zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Krankenhausaufenthalte können dadurch, wo medizinisch möglich, vermieden oder verkürzt und notwendige Behandlungsschritte ohne vermeidbare Verzögerungen eingeleitet werden.
Drei Säulen. Ein Ziel.
Diabetologie
Weit mehr als Stoffwechseleinstellung: Behandlung des Diabetes mellitus und seiner Folgeerkrankungen mit besonderer Expertise beim Diabetischen Fußsyndrom.
Gefäßchirurgie
Durchblutungsstörungen erkennen und behandeln, Gewebe erhalten und die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Wundheilung verbessern.
Fußambulanz Haan
Spezialisierte ambulante Behandlung auch komplexer diabetischer Fußwunden – eng verzahnt mit der stationären Versorgung im St. Petrus.
Unser gemeinsames Ziel: Amputationen vermeiden. Mobilität erhalten. Lebensqualität sichern.
Kontakt
Diabetes- und Gefäßzentrum
Cellitinnen-Krankenhaus St. Petrus
Department für Diabetologie
Carnaper Str. 48, 42283 Wuppertal
| Tel | 0202 299-2536 |
| diabetologie.kh-petrus(at)cellitinnen.de | |
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